Fahrradmodellquartier in der Alten Neustadt kommt

Grüner Erfolg: Fahrrad-Modellquartier wird umgesetzt

Auf Initiative der Grünen wird die Alte Neustadt in Bremen zum Fahrrad-Modellquartier. Darauf haben sich der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr und die Hochschule Bremen jetzt verständigt. Dazu erklärt Ralph Saxe, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion: „Mit dem Fahrrad-Modellquartier setzt Bremen ein bundesweites Vorzeigeprojekt um. Gerade die Bremer Neustadt hat einen sehr hohen Radanteil. Angesichts von 9000 Studierenden der Hochschule Bremen sind die Potenziale enorm. Dies wird der positiven Stadtentwicklung in der Neustadt einen weiteren Schub verleihen. Das Modellprojekt soll auch dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Menschen zu befördern. Autos schotten die Menschen ab, Fahrräder tragen zu einem offenen Miteinander bei.“

Ralph Saxe weiter: „Die Hochschule Bremen mit ihrem engagierten Klimaschwerpunkt hat die großen Möglichkeiten in der Idee erkannt und zusammen mit dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr federführend die Umsetzung im Bereich der Alten Neustadt zwischen Osterstraße/Westerstraße, Langemarckstraße und den Wallanlagen übernommen. Dafür wurde ein Antrag beim Bundesbauministerium in dem Programm ‘Klimaschutz im Stadtverkehr’ gestellt. Jetzt steht fest, dass dafür 2,4 Millionen Euro bewilligt wurden. Fast alle Akteure vor Ort und der ADFC haben das Projekt maßgeblich unterstützt. Bis Juni 2019 soll das Fahrrad-Modellquartier umgesetzt werden.“

Ein Fahrrad-Modellquartier ist eine Fahrradzone, die aus Fahrradstraßen mit fahrradfreundlichen Straßenbelägen besteht. Es soll ergänzt werden durch weitere Angebote wie Radstationen, Pumpstationen, ein sogenanntes Repair Café und Leihfahrräder.

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Mahnmal

Der Standort ist ein Knackpunkt für das Mahnmal, das an die massenhafte Beraubung von vertriebenen und ermordeten Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus erinnern soll. Es gehört ins Herz der Stadt. Dorthin, wo es im historischen Kontext steht und wo es für die Stadtgesellschaft gut sichtbar ist. Neben anderen Spediteuren hat damals insbesondere Kühne + Nagel dieses schmutzige Geschäft betrieben. Von daher ist der ursprünglich angedachte Standort mit dem vorliegenden guten Entwurf bestens geeignet. Gegen ein korrespondierendes Denkmal am Schulzentrum Grenzstraße hat bestimmt niemand etwas.

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Elefant fit, Erinnerungskonzept Kolonialismus

Große Freude über die Wiederübergabe des Antikolonialdenkmal Elefant an die Öffentlichkeit nach erfolgreicher Sanierung. Mit meiner Mitvorsitzenden Gudrun Eickelberg vom gemeinnützigen Verein DerElefant! e. V., Senator Joachim Lohse und Landesdenkmalbeauftragtem Georg Skalecki haben wir ihn wieder an die Öffentlichkeit übergeben.  Die Operation ist zu 100 Prozent gelungen. Das Antikolonialdenkmal Elefant ist ein zentraler Ort für das bremische Erinnerungskonzept Kolonialismus, was ich angestoßen habe und ein Beispiel für gelungene Erinnerungskultur mit dem Mahnmal für die vielen Opfer der Völker der Herero und Nama  während der grausigen Kolonialzeit im heutigen Namibia. Im Nelson-Mandela-Park…

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Schwedische Trollaktion

Das schwedische Kabinett trollt die USA. Die guten Gegenentwürfe sind gefragt: In Schweden trifft sich eine Gruppe von Frauen zum Fotoshooting, um ein Gesetz zu unterzeichnen, dass sich Schweden verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu sein. Erst vor anderthalb Wochen ging ein ganz anderes Foto um die Welt. Darauf zu sehen war der US-Präsident Donald Trump im Kreise mehrerer Kollegen. Er unterschrieb ein Dekret, dass Gelder für Organisationen strich, die Frauen bei Abtreibung und Schwangerschaft beraten. Eine Gruppe von Männern entscheidet über das Wohlergehen von Millionen Frauen.

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Fahrradparkhäuser

Pressemitteilung | | 19.01.2017

Grüne: Auf erstes Fahrrad-Parkhaus müssen weitere folgen

Bremen bekommt hinter dem Dom das erste Fahrrad-Parkhaus der Stadt. Auf gut 220 Quadratmetern soll das Fahrrad-Parkhaus an der Wilhadi-Straße voraussichtlich ab Sommer 2017 Abstellmöglichkeiten für gut 90 Räder bieten. Die Hälfte der Stellplätze sollen einzeln abschließbare Fahrradboxen werden. Außerdem sind Ladestationen für E-Bikes und eine Werkzeugstation für kleinere Reparaturen geplant. Damit wird ein von der Grünen-Fraktion initiierter Bürgerschaftsbeschluss umgesetzt. Aus einem Verwaltungsbericht für die heutige Verkehrsdeputation geht ferner hervor, dass die Brepark erneut Fahrradstellplätze im Parkhaus an der Langenstraße prüfen will. Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher Ralph Saxe: „Bremen ist eine Fahrradstadt. Um noch mehr Menschen vom umweltfreundlichen Fahrrad zu überzeugen, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehören ausreichend Fahrradstellplätze in der Innenstadt. Die zusätzlich aufgestellten Radbügel sind gut, reichen aber angesichts der vielen RadfahrerInnen bei weitem nicht aus. Das neue Fahrradparkhaus am Dom bietet mit sicheren und komfortablen Stellplätzen erste Abhilfe. Wir fordern darüber hinaus ein zweites Fahrradparkhaus an der Langenstraße, um die Infrastruktur für den Radverkehr weiter zu verbessern. In einer Stadt, in der es nicht nur zur Breminale regnet, müssen auch Fahrräder wie Pkw trocken untergestellt werden können.“

Neben dem Fahrradparkhaus werden jetzt auch die anderen Aspekte des Antrages wie die Umnutzung der unteren Etagen von Innenstadt-Parkhäusern umgesetzt, um die Handelsfläche in der City etwas zu vergrößern. So sollen z.B. die Einzelhandelsflächen im Parkhaus Mitte erweitert und besser zugeschnitten werden. Für das Parkhaus am Brill wird ebenfalls ein Umnutzungskonzept für das Erdgeschoss und Teile des 1. Obergeschosses vorbereitet, um zur Aufwertung im Ansgariquartier beizutragen. „Die Umnutzung von Flächen in den beiden Parkhäusern ist ein kleiner Baustein, um die Anziehungskraft der City zu stärken. Das Parkangebot in den Innenstadt-Parkhäusern mit ihren über 6000 Stellplätzen würde um weniger als ein Prozent verringert. Die Frage ist jedoch, ob wir das Parken künftig nicht anders organisieren müssen, um mehr Entwicklungsmöglichkeiten für die City zu haben“, so Ralph Saxe.

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Positionspapier Barrierefreiheit

Es gibt ein neues von mir mitverfasstes Positionspapier der grünen Bürgerschaftsfraktion zu Barrierefreiheit: http://www.gruene-fraktion-bremen.de/positionspapiere/verkehrsraum-ohe-barrieren.html

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Quote für Elektroautos

Der Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bezüglich einer Quote für Elektroautos geht zwar in die richtige Richtung. Wirksam wäre auch ab 2030 nur noch Elektroautos neu zuzulassen. Dabei ist es wichtig zu fördern, dass sich Elektroautos möglichst aus erneuerbaren Energien speisen.

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Völkermord an den Nama und Herero

Das Anerkenntnis der Bundesregierung ist überfällig und gut, dass es es sich bei der Ermordung der deutschen Kolonialbesetzung von fast 100.000 Angehörigen der Volksgruppen der Nama und Herero im heutigen Namibia um den ersten Völkermord des vergangenen Jahrhunderts handelt. Das wird man nicht wieder gutmachen können, aber mit Schulterklopfen und Händeschütteln ist es auch nicht getan. Es macht Sinn, die Nachkommen an den Verhandlungen direkt zu beteiligen, wenn sie sich einigermaßen einig sind, was in der Vergangenheit nicht immer gelang. Die Klage in den USA gegen die Bundesregierung wird da möglicherweise Bewegung bringen.

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Minibusprojekt

Bremen bewirbt sich um ein EU-Projekt selbstfahrende Minibusse. Das könnte ein lohnendes Projekt sein, um schlecht versorgte Wohnstandorte besser anzubinden.

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Weiter 1. Vorsitzender von DerElefant! e. V. und Wünsche zum Neuen Jahr 2017

Gestern bin ich zusammen mit Gudrun Eickelberg als Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins “DerElefant! e. V.” wiedergewählt worden. Der Verein kümmert sich um die Pflege und Hege des größten Elefanten der Welt (Antikolonialdenkmal im Nelson-Mandela-Park), die Aufarbeitung des kolonialen Erbes und kulturelle Aktivitäten in der Krypta des Elefanten. Dies wird meine letztes posting hier in 2016 sein. Deswegen wünsche ich allen Lesern einen verheißungsvollen und positiven Start in das Jahr 2017!

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