Gutachten Hinterlandverkehr Bahn

Heute im Häfenausschuss und in der Wirtschaftsdeputation wurde das Gutachten zu den Kapazitäten und Prognosen der Hinterlandverkehre vorgestellt. 40 % mehr Bahnverkehr wird es 2030 geben. Das ist zwar besser als wenn dieser Verkehr über die Straße abgewickelt würde. Allerdings nicht für die Menschen die entlang der Bahnstrecken wohnen. Es ist vollkommen klar: Alternativstrecken müssen entwickelt werden, die es zum Teil unausgebaut als nichtbundeseigene Strecken schon gibt, Beispiel Amerika-Linie. Wir müssen aber den Lärmgeplagten angesichts dieser Zahlen auch politisch helfen. Die Wagons müssen zügig mit der LL-Sohle nachgerüstet werden. Und laute Wagons müssen mit wirksamen lärmabhängigen Trassenpreisen und Sperrzeiten unwirtschaftlich werden. Es wird vermutlich eine Zunahme der Verkehre auch durch den Knoten Bremen geben. Wenn wir es nicht hinbekommen, trotzdem die Lärmbelastung deutlich zu senken, wird die Akzeptanz bei den betroffenen Mennschen – zu Recht – gleich Null sein. Das Beispiel Schweiz gibt mir Hoffnung und wird Bewegung bringen: Dort sind im Transit lärmintensive Fahrzeuge einfach ab 2020 ausgeschlossen.

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