Flüchtlinge: Solidaraufgabe einer Stadtgesellschaft

Pressemitteilung heute: “Bremer Grüne erwarten kooperative Zusammenarbeit bei der Flüchtlingsunterbringung

Senatorin Anja Stahmann und ihre MitarbeiterInnen arbeiten seit langer Zeit hochengagiert an der Unterbringung von Flüchtlingen. Das umsichtige Vorgehen des Ressorts, die Integration der Beiräte und Nachbarschaften hat zu einer freundlichen Aufnahmekultur in Bremen geführt – hierfür gebührt dem Ressort großer Respekt. Im Städtevergleich gelang es Bremen durch seinen eigenen Weg, Flüchtlinge in regulären Einrichtungen mit hohen Standards unterzubringen und schnell Vermittlungen in Wohnungen zu finden. Zunehmend geraten diese Bemühungen mangels geeigneter Gebäude und Wohnungen in Bremen an ihre Grenzen.

Der erheblich gestiegene Zuzug von Menschen stellt Bremen und alle anderen Städte und Kommunen vor neue, die Flüchtlingsunterbringung weiter verschärfende, Herausforderungen. Die bisherigen Planungen können angesichts einer solchen Situation nicht mithalten. Nach Einschätzung der Grünen Landesvorsitzenden Henrike Müller müsse es jetzt zunächst darum gehen, die ankommenden Menschen zügig warm und trocken unterzubringen: „Hierfür erwarte ich statt Spekulationen im politischen Raum eine kooperative Zusammenarbeit und ein abgestimmtes Vorgehen. Das ist eine Solidaraufgabe unserer Stadtgesellschaft.”

Ralph Saxe, Landesvorsitzender der Bremer Grünen, erinnert in diesem Zusammenhang an eine vordringliche Aufgabe: „Viele der Menschen, die aus Not zu uns kommen, werden dauerhaft bleiben. Damit wir weiterhin die Menschen zügig in Wohnungen vermitteln können, müssen wir mehr geeigneten Wohnraum schaffen. Wir liegen mit unserer Forderung nach einem Sonderbauprogramm für Flüchtlingsunterkünfte richtig, indem auch flexible Nachnutzungen bedacht werden. Die rasche Vermittlung bleibt ein zentraler Baustein für erfolgreiche und angemessene Aufnahme.” Es sei schließlich nicht damit zu rechnen, dass der Zuzug von in Not geratenen Menschen demnächst aufhören würde.   “

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